Erdungskontakte
In der Regel bestehen Erdungskontakte aus einer oder mehreren hoch metallhaltigen Kohlebürste mit Führungen sowie einer rotierenden Scheibe oder einem Schleifring, die leitend mit der Achse verbunden sind. Die rotierende Scheibe besteht entweder aus reinem Metall oder einem mit Elektrographit beschichtetem Metall. Die graphitbeschichtete Variante bietet erhebliche Vorteile im Hinblick auf den Verschleiß und die langzeitstabile Qualität der Stromübertragung.
Neben der Übertragung der Antriebsleistung vom Chassis auf die Räder leiten Erdungskontakte auch Signale, die zum Beispiel der Standortbestimmung von Zügen oder der Gleissicherung dienen. Daneben gewinnt zunehmend auch ihr Einsatz in Windrädern an Bedeutung.





