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Laborkeramik

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In technischen und naturwissenschaftlichen Labors dienen keramische Werkstoffe in der Regel als chemisch, mechanisch und thermisch extrem beständige Behälter und Werkzeuge. Typische Produkte sind Mörser zum Zerreiben und Homogenisieren von Proben, oder Tiegel und Schiffchen zum Trocknen, Sintern oder Aufschmelzen von Substanzen. Die Werkstoffe müssen sich dabei möglichst inert verhalten und nicht mit den Substanzen reagieren oder diese verunreinigen. Zudem müssen sie hohen Temperaturen standhalten und häufige Temperaturwechsel ohne Beschädigung überstehen. Je nach Einsatzfall müssen sie zudem chemisch beständig auch gegenüber stärksten Säuren und Basen oder Lösemitteln erweisen.

In der Regel kommen in den Laboranwendungen oxidkeramische Werkstoffe wie Aluminiumoxid, Mullit, Korund, Magnesiumoxid und Zirkonoxid zum Einsatz. Die typischen Eigenschaften dieser Werkstoffe decken sich sehr gut mit dem beschriebenen Anforderungsprofil:

  • Hohe Maßgenauigkeit
  • Chemische Beständigkeit
  • Hohe Temperaturbeständigkeit
  • Sehr gute Temperaturwechselbeständigkeit
  • Hohe Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit

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