Ballistikschutz
Wenn heute von Bleiwesten die Rede ist, versteht sich die Vorsilbe als Reminiszenz an alte Zeiten. Das Schwermetall wird inzwischen kaum mehr im Ballistikschutz eingesetzt. Heute muss der Schutz von Menschen oder Gegenständen möglichst leicht sein, flexibel einsetzbar und dabei sehr sicher. Polizei, Armee und Spezialkräfte stehen höchsten Bedrohungsszenarien gegenüber, insbesondere im militärischen Bereich. Daher benötigen die Schutzwesten entsprechende Verstärkungen mit so genannten Einschubplatten. Ähnliches gilt für gepanzerte Fahrzeuge zu Land, Wasser oder Luft. Auch sie müssen guten Schutz bieten und dennoch mit niedrigem Eigengewicht die Wendigkeit der Fahrzeuge möglichst wenig beschränken.
Daher sind in beiden Anwendungsgebieten die keramischen Werkstoffe stark auf dem Vormarsch. Sie sind in der Härte und Festigkeit den metallischen Werkstoffen überlegen und in punkto Gewicht deutlich im Vorteil. SiC-Werkstoffe und –Mischkeramiken halten daher zunehmend Einzug in diese Anwendungen. Sie bieten hohen Schutz und die Fertigungsmethoden erlauben es, sehr komplexe, individuelle Geometrien auch in die Großserienfertigung umzusetzen. Monolithische SiC-Hartplatten bilden im Verbund mit einem geeigneten Faserbacking heute die Standard-Einschubplatten in Schutzwesten.
Daher sind in beiden Anwendungsgebieten die keramischen Werkstoffe stark auf dem Vormarsch. Sie sind in der Härte und Festigkeit den metallischen Werkstoffen überlegen und in punkto Gewicht deutlich im Vorteil. SiC-Werkstoffe und –Mischkeramiken halten daher zunehmend Einzug in diese Anwendungen. Sie bieten hohen Schutz und die Fertigungsmethoden erlauben es, sehr komplexe, individuelle Geometrien auch in die Großserienfertigung umzusetzen. Monolithische SiC-Hartplatten bilden im Verbund mit einem geeigneten Faserbacking heute die Standard-Einschubplatten in Schutzwesten.





